LINKS

Hier könnt ihr Seiten verlinken, die für das 10000 € Haus interessant sind. Dies können technische Seiten sein, andere Hausentwürfe, eure eigene Seite die mit dem Thema zu tun hat oder Seiten die über Finanzierung, Planung, Durchführung etc informieren.

Ich bitte aber, von euch verlinkte Seiten auf rechtlich bedenkliche Inhalte zu prüfen und den relevanten Aspekt der Seite näher zu bezeichnen.

Wie so ein Link aussehen könnte? Hier ein Beispiel:

Simon Dales für 3000 britsche Pfund selbst gebautes Haus

Dieses Haus entstand unter Nutzung sämtlicher kostenfrei erhältlicher Ressourcen, so wurde der Rahmen aus Holz gebaut, das bei einer Durchforstung abfiel, Fenster und Türen wurden aus der Müllverwertung recycled.
Eine gute Anregung für eigene Low Budget Projekte, wenn auch die rechtliche Lage hier eine andere ist.

Bild des Benutzers kahalla

Dieses Onlinelexikon versucht, alle Techniken und Wirkprinzipien die es in unserer Welt gibt, in einem Zusammenhang vorzustellen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe. Hr. Khammas arbeitet schon Jahre an der Komplettierung dieser Schrift, die schon jetzt mehrere tausend Buchseiten füllen würde. Was daran interessant ist? Nun ich finde es interessant sowohl über neue Ansätze , als auch über uralte fast vergessene Techniken erneuerbarer Energiegewinnung zu lesen, auch über solche, deren sich die Industrie noch nicht bemächtigt hat.

Aus dem Vorwort des Autors:

Es geht um uns, um unseren Planeten Erde und um die Energie in ihrer vielgestaltigen Form.

Es geht darum, daß es heute - und für alle Zukunft - Energie in Hülle und Fülle gibt.

Und es geht darum, wie diese Energie ohne räumliche und quantitative Beschränkungen allen Bewohnern unseres Planeten zugute kommen kann - ohne ökologische oder wirtschaftliche Beeinträchtigungen der Umwelt und des Lebens.

Als Beleg für diese Aussagen werden hier alle bislang entdeckten und genutzten Formen der Erneuerbaren Energie präsentiert. Als Generalkarte, wie sie sonst nirgends im Netz existiert - und um einen Gesamtüberblick zu vermitteln, der es verhindern soll, sich im Gestrüpp der Experten und Expertisen zu verheddern.

Außerdem werden in einer Datenbank diverse neue und noch nicht verifizierte Energie-Innovationen vorgestellt, sowie - und auch ausführlicher - eine ganz besondere, potentielle Methode zur Energiegewinnung........

Um zum Buch zu kommen, einfach auf den oberen Text klicken.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
befreunden und nähren, zur Blüte bringen,
gen Ende behäbig mich ins Meer ergießen.

Bild des Benutzers kahalla

Hallo Herr XXXXXXXXX,

vielen Dank für ihren Hinweis.
Ich bin natürlich kein Strahlenwissenschaftler und kann die in diesem Spiegelartikel präsentierten Fakten nicht verantwortungsvoll interpretieren.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass Lehm dort als ein homogenes Material behandelt wird, das überall auf der Welt gleich sein soll. Selbst meine nicht übermäßige Erfahrung mit dem Lehmbau sagt mir aber, dass es Lehm zwar fast überall auf der Erde gibt, dieser aber auch überall unterschiedlich ist. Und wenn ich einem Kommentar dort glauben darf, gibt es zumindest von Deutschland auch eine Karte der Bodenradioaktivität. Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung durch Lehm geht dann wohl nicht von jedem Lehmhaus aus, da die alten Fachwerkhäuser aus dem lokal vorhandenen Lehm gebaut wurden und nicht aus aufbereitetem, über hunderte von Kilometern transportiertem Material.
Zudem erweckt der Artikel den Eindruck, dass Lehm diesbezüglich als Baustoff alleine stünde. Dies ist nicht der Fall, denn zum Beispiel Beton ist ebenfalls dafür bekannt, dass er radioaktive Strahlung emittiert. Da auch Holz radioaktiv belastet sein kann wenn es mit aus dem Boden aufgenommenen Wasser oder aus der Luft Isotope einlagert, gibt es praktisch keinen Baustoff der nicht eine gewisse Strahlung absondert.
Das Haus meiner Eltern wurde Mitte der 50-er Jahre aus "Hohlblocksteinen" gebaut, die hauptsächlich aus Bims bestehen, eine Ablagerung vulkanischer Schlacken und ebenfalls radioaktiv belastet.
Da das Im Artikel besprochene Radonproblem nicht erst seit gestern besteht, sondern diese Radioaktivität die Entwicklung der Menschheit begleitet, gehe ich davon aus, dass die Menschen, die sich heute immer noch vermehren, durch eine Jahrtausende lange Selektion, bzw. Evolution an diesen Zustand angepasst sind und die genannte Strahlung in gewissem Ausmaß tolerieren können.

Zudem hatten traditionell gebaute Häuser ihre Methoden mit diesem Problem um zu gehen.
Dies möchte ich Ihnen anhand eines traditionell gebauten Bauernhauses aus meinem Herkunftsort zeigen. Das Haus hat ein mächtiges, aus Bruchsteinen, gemauertes Fundament das einen Keller mit Stampflehmboden beherbergt. Von einem behauenen Sandsteinbogen über der Eingangstür abgesehen waren diese Steine alte, dunkel gefärbte Steine also wahrscheinlich eine Granitart. Da der nicht mit Beton versiegelte Boden natürlich im Erdreich vorhandenes Radon ausdünstet, hat dieser Keller die normalen sich schräg nach oben öffnenden Lichtschächte, die gleichzeitig als Abzug für zu warme Luft und für die ausgasenden Isotope dienen. Nur direkt unter der leicht gewölbten Kellerdecke steht dann etwa 20 cm dick wärmere Luft, eine passive "Heizung" für den Boden des darüber befindlichen Erdgeschosses. Dieser Bereich befindet sich aber oberhalb der "Atemhöhe" eines normalgroßen Erwachsenen.
Dieser Keller ist kein Raum für einen dauerhaften Aufenthalt, sondern für die Lagerung von Gemüse optimiert, obwohl es im Hochsommer ein Genuss war, diesen angenehm kühlen Raum mit seiner erdigen Luft, die zudem eine dem Menschen zuträgliche Luftfeuchtigkeit aufwies, zu betreten.
In den Kommentaren zu dem von Ihnen zitierten Artikel finde ich immer das anmaßende Vorurteil, die Menschen seien früher sowieso früh gestorben und hätten deshalb unsere Krankheiten und deren Ursachen nicht beachten müssen. Wenn ich mir die Bauweisen alter Häuser, die mit Sorgfalt gebaut wurden (Pfusch gab es schließlich zu allen Zeiten) ansehe, kann ich ein solches Vorurteil nicht teilen. Vielmehr habe ich eine gewisse Hochachtung, vor Menschen die die Natur einerseits respektierten, andererseits Mittel und Wege gefunden haben, sich darin hinreichend komfortabel und trotzdem gesundheitsfördernd einzurichten. Wenn ich mir dagegen unsere heutige stinkende Welt ansehe, stinkend von Abgasen in Städten und entlang unserer Straßennetze, stinkend vor Gülle durch Massentierhaltung (ein Frühling In Schleswig-Holstein oder Niedersachsen vermittelt dieses Erlebnis auf dramatische Weise),
stinkend nach aus Erdöl gebrauten Parfüms (auch Erdöl ist ein Quelle von Radioaktivität), verpestet durch künstliche "Frischedüfte" durch schlecht gewartete Klimaanlagen verseuchte Raumluft etc. finde ich das Problem von Lehm, einem seit Jahrtausenden bewährten Baustoff, etwas überspitzt dargestellt. Denn in seiner Eigenschaft als "strahlende Masse" gleicht er beinahe jedem natürlichen Baustoff, ist wie diese aber wahrscheinlich gesünder als ein durch industrielle Schlacken und Zuschläge verseuchter Beton.
Mein Fazit: Es gibt eine radioaktive Grundstrahlung der Erde als Planet. Diese ist lokal oder regional unterschiedlich aber nur an wenigen Stellen der Erde so hoch, dass sie dem Menschen abträglich wird. Dieses Risiko ist nur durch eine durchdachte Bauweise zu minimieren, nicht aber durch vermeintlich alternative Baustoffe. Durchdacht bedeutet in diesem Zusammenhang so gebaut, dass diese gefährlichen Stoffe nicht an einem Punkt gesammelt und durch diese Konzentration zu einer Gefahr werden.
Hier sind wir genau bei dem Lieblingsvergleich gewisser Kommentatoren des Artikels angelangt. Ein Wohnhaus ist wenn sinnvoll gebaut, ein Gebäude, das Konzentrationen gefährlicher Stoffe nicht zulässt. Ein Atomkraftwerk ist eine Industrieanlage, die nur mit radioaktiven Stoffen in gefährlich hoher Konzentration überhaupt arbeitsfähig ist.

Noch einmal vielen Dank für ihre Anregung. Ich hoffe Sie nehmen meinen Kommentar dazu als mein persönliches Statement und als Erklärung dafür, dass ich mich für eine Bauweise aus Holz, Strohballen und Lehm entschieden habe. ich erlaube mir den Link zum Spiegelartikel, ihre E-Mail (natürlich anonymisiert) und meinen Kommentar auf der Seite 10000-euro-haus.de zu veröffentlichen. Sollten sie dem widersprechen, werde ich ihren Text sofort nach Eingang des Widerspruchs löschen.

Mit freundlichen Grüßen,

XXXXXXX

Am 20.02.2014, 21:23 Uhr, schrieb XXXXXX :

Guten Abend Herr XXXXX,

ich kam aus Zufall auf eine Seite, wo die Idee eines 10.000,- Euro-Hauses abgehandelt wird. Nachdem ich sehr interessiert las, fiel mir jedoch auf, dass es auch innen mit Lehm bestrichen werden soll. Hier scheiden sich heute jedoch die Geister. Lehm enthält Thorium, das wiederum zerfällt und gefährliche radioaktive Belastungen bergen soll.

Ich wollte das nur kurz mailen, denn vielleicht gibt es ein anderes Material, das auch günstig und unbedenklich ist?

Auf jeden Fall finde ich die Idee super, da die Jugend großteils keine Möglichkeit mehr haben wird, sich ein großes Gebäude anzutun.

Mit freundlichem Gruß

XXXXXXX

Hier der Link zu: "Radioaktivität: Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/lehm-oeko-material-erhoeht-ra...

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
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Das 10000 € Haus ist ein Projekt, das Wohneigentum (ad Usum) für einen Teil der Bevölkerung wieder bezahlbar machen soll. Innerhalb dieses Projekts gibt es durchaus Vorgaben für die Errichtung des Hauses. Darin wird aber Lehm nicht als Baumaterial vorgeschrieben. Vielmehr soll eine nachhaltige Bauweise mit nachwachsenden, bzw. recyclebaren Baustoffen (wozu Lehm zu 100% gehört), die ein gesundes Wohnklima garantieren, soweit möglich angewandt werden.
Weiter bestehen Vorgaben bezüglich Dämmung und Heizmaterial, der möglichen Eigenleistung bei Bau und Erhalt des Gebäudes und seiner Gesamtenergiebilanz. es sind also sehr verschiedene Haustypen aus unterschiedlichen Materialien möglich und Lehm ist nicht zwingend zu verwenden, auch wenn man damit auf die natürliche Regelung der Luftfeuchtigkeit oder die nachgewiesene Widerstandskraft gegen Feuer (F90) durch diesen Baustoff verzichtet. Nähere Informationen zum Bauen mit Lehm erhalten Sie unter anderem auf den Seiten des Fachverband Strohballenbau ( http://fasba.de ), sowie beim Dachverband Lehmbau ( http://www.dachverband-lehm.de/lehmbau )

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
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