Bauweisen

da es inzwischen Ansätze erster Diskussionen über die bauweise gibt, sollten die auch in einem entsprechenden Forum statt finden.

Es wäre sehr schön, wenn man die Vor- und Nachteile der runden oder Kuppelbauweise ausarbeitet.

Bild des Benutzers kahalla

Wie bereits erwähnt enthält ein rundes Objekt im Verhältnis zur Oberfläche den größten Rauminhalt. Dadurch gibt es weniger Abstrahlung von Wärme, als zum Beispiel bei einem kubischen Gegenstand. Theoretisch hätte man Iglus auch kubisch bauen können, aber die Bauweise hat sich im extremen arktischen Klima nicht bewährt. Zudem wäre das Iglu im Lauf der Zeit durch äußere Zuwächse von selbst rund geworden, hätte also das optimale Profil durch die äußeren Einflüsse bekommen.

Die Stabilität eines runden Hohlkörpers ist auch ein Thema. Der von powercaptor erwähnte Kuppelbau ist aus einer Menge von Vielecken mit ungerader Seitenzahl gebildet, die ähnlich wie die Dreieckskonstruktionen im Fachwerkbau, der Konstruktion enorme Verwindungssteife und Stabilität geben. Dies hat zur Folge dass man solche Kuppeln sehr groß und relativ leicht bauen kann, ein Vorteil für ökologische Konstruktionen.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
befreunden und nähren, zur Blüte bringen,
gen Ende behäbig mich ins Meer ergießen.

Bild des Benutzers pedro bergerac

Bei einem derart geringen Kostenbudget für ein Haus ist eigentlich nur die Strohballenbauweise, kombiniert mit Lehmoberflächen und einer eventuellen Holzfachwerktragkonstruktion möglich, soferne man nicht auf Abfallrecycling zurückgreifen möchte.
Die runde Bauform ist dabei am besten dafür geeignet.
Zur Energiegewinnung Licht habe ich hier eine interessante Lösung gefunden.
http://www.youtube.com/watch?v=s1L0kCxNqmA&feature=related
Natürlich nur den Motor als Stromgenerator.

Bild des Benutzers kahalla

Hallo Pedro und willkommen auf diesen Seiten,

sicher besteht das von mir konzipierte Haus aus Holzständern in die Stroh verpresst wird und das außen und innen mit Lehm verkleidet wurde. Diese technik ist im Kosten/ Nutzenverhältnis kaum zu schlagen.
Allerdings habe ich auch Ideen bezüglich Bambus als leichtem und vierlseitig verwendbaren Baustoff gehegt und diese auch nicht nicht ad acta geworfen. Leichte und doch stabile Dachkonstruktionen wie Kuppeln sind damit einfacher zu gestalten als mit Holz.
Zudem soll das 10000 € Haus regionale Baustoffe mit einbeziehen und dem lokalen Klima gerecht werden. Mit der Lichtproblematik hae ich mich mehr in meiner realen Umgebung befasst. In meiner augenblicklichen Wohnung fristen noch zwei "energiesparlampen" ihr Gnadenbrot, die Dinger gehen einfach nicht kapuut. Der Rest besteht aus LED Beleuchtung, die ich mir nach und nach im Austausch gekauft habe. Ein durchaus gangbarer Weg, den ich gerne weiter empfahle. Die Stromversorgung für das Licht alleine könnte somit beinahe über eine "Taschenbrennstoffzelle" erfolgen und müsste auch nicht die derzeitige Standardspannung haben. Auch gäbs noch einiges zu forschen. Momentan bin ich mit meinen 230 V LED Lampen sehr zufrieden und nach bisheriger Erfahrung würde ich diese Lampen noch an meine Enkel weiter geben können. Ob eine Brennstoffzelle, die in der Lage ist ein Fahrzeug anzutreiben als "Hauskraftwerk" nicht etwas überdimensioniert ist? Schließlich müssen diese Zellen Fahrzeuge von 1-2 Tonnen Masse beschleunigen. Wieviel KW muss ein Hauskraftwerk zur Verfügung stellen? Macht bei konsequentem Energiesparen in Kombination mit z.B. Solarzellen als Netzeinspeiser eine zusätzliche Stromquelle nicht überflüssig? das 10000 € Haus ist zur Zeit ausgelegt für die übliche Infrastruktur mit Wasser/ Abwasserversorgung die eine Wasserspülende Toilette mit einbezieht, für den Stromverbrauch von großen Elektrogeräten und elektrischen Heizungspumpen. Und um die dritte Strippe nicht zu vergessen einem Datenkabel das kupfern oder gläsern das Internet / Telefon ins Haus bringt. Eine Menge Elektrizität wird durch diese Vorgaben nötig gemacht um ein Haus zu betreiben.
Hier liegt noch viel Entwicklungsarbeit vor. Ein Ver- und Entsorgungskonzept zu entwickeln, das weniger den Notwendigkeiten der Stromerzeuger, trotzdem aber denen der Hausbewohner gerecht wird, könnte uns sehr weiter helfen.

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Bild des Benutzers powercaptor

Du meinst dies:
http://www.youtube.com/watch?v=NAaAqqRoEKQ
den Strohballenkuppelbau!?

man könnte sowas auch, ab 4 Ständern und 8 Diagonalstreben und evtl. verbrettertem Dach, auch mit quadratischem Grundriss realisieren, kommt auch ein wenig auf dein (Aus-)Baumaterial an...

Leimhölzer in gebogener Form sind relativ leicht herzustellen - für jedermann, die Formen und Zwingen kann man dann bis zum Abwinken (vllt. 500-1000 Ständer?) weiterverwenden.

· editiert:
wobei man auch nicht zwingend ganz rund bauen muss, Gewölbeartige, Tunel- und Gangartige sind auch leicht machbare Varianten, ebenso Anlehnende. ;-)
Mit Plattenmaterial würde sich so sehr leicht ein passendes Raster und fast eine Automatisierung herstellen lassen.

Solch stabile Fasthügel(-Ketten) würden sich auch leichter in ein Landschaftsbild integrieren und auch bergünen lassen - unauffälliges Wohnen... :-)

Bild des Benutzers kahalla

...hätte ich diese leichte Konstruktion sehr gerne für mein Außenhaus, teils verglast und großzügig.
Das Innenhaus darf dann gerne rund sein wie z.B. eine Jurte oder so, es gibt aber so viele Möglichkeiten, dass ich mich bestimmt nicht jetzt schon auf eine Form festlegen muss.

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Bild des Benutzers powercaptor

als Baustoff kann man auch selbst gemachte Torfsteine zum mauern verwenden. Anstatt Sand wird teilweise Torf genommen und mit Beton vermischt, das isoliert besser als Beton und ist etwas leichter, mit dieser Mischung kann man auch sehr schön "alte" Tröge, Pinkelsteine oder ähnliches aus "altem Sandstein" herstellen... ;-)

Bild des Benutzers powercaptor

von festlegen war auch keine Rede - wie sieht's mit Hausbootbau aus??? B-)

Bild des Benutzers kahalla

..aber auf dem Papier sollte man erst solange probieren bis man das hat wovon man sagt, jau das isses und das will ich bauen. Für mich selbst habe ich das im Prinzip schon, freue mich aber über jede Idee , die dem Konzept neue Möglichkeiten eröffnet. Und ich habe die Kuppeln auch schon als Tonnengewölbeförmige gesehen, mit abgerundeten Enden. Das ist eine klasse Form..
Tatsächlich ist das Außenhaus noch das was am wenigsten festgelegt ist. Schließlich kommt es darauf an, welche Funktionen es zusätzlich übernehmen soll. Und das ist wiederum eine Frage des Geldbeutels. Für das Sozialprojekt werden es wohl die Grundfunktionen bleiben müssen. PV oder so wäre noch etwas zu kostenintensiv.

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Bild des Benutzers powercaptor

da ist einiges am kochen, bis Jahresende wird sich auch da bestimmt größeres tun... :-)
Erdbatterien sind für's erste zur 12V-Stromversorgung auch ganz nett und vor allem billig... ;-)

im übrigen meinte ich ja das Sozialprojekt und da noch nix konkretes läuft muss man sich auch noch nicht festlegen und man sollte alles erdenkliche durchspielen...
und Hausboote finde ich absolut geil - zumal da das Hochwasser erst mal kommen muss, das einem Hausboot zu schaffen macht - Leinen los... B-)

Bild des Benutzers kahalla

Da ich eine Zeit lang im hohen Norden gelebt habe, wo es sehr viel mehr Liegemöglichkeiten für Hausboote gibt, habe ich mich auch damit schon befasst. Ich finde es auch faszinierend und hatte damals den beruflichen Wechsel von Rendsburg nach Augsburg in Aussicht. Das wäre mir der liebste Umzug gewesen, über den Nord-Ostseekanal, die Elbe hoch, über den Mittellandkanal zum Rhein und dann über den Rhein-Main-Donau Kanal in die Donau, diese flußaufwärts bis kurz vor Augsburg zu schippern. Kein großartiges Packen, sondern einfach Leinen los. Das war der Traum. Die Wirklichkeit ist eine andere. Für festliegende Hausboote gibt es alle paar Jahre eine ziemlich teure Untersuchung auf Dichtigkeit und für meine tolle Fahrt hätte ich wohl etwas mehr als den kleinen Segelschein machen müssen. Zudem sind sowohl Hausboote, als auch Liegeplätze recht teuer, weil selten.
Ich habe das damals nicht weiter verfolgt, aber es braucht einiges an Durchhaltevermögen um diesen Traum zu verwirklichen. Es gibt Regelungen in Frankreich und auf der Müritz, dass ein Hausboot bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit auch ohne die aufwendigen Scheine gefahren werden kann. Ob das aber auch für stark befahrene Wasserstraßen wie den Rhein gilt, habe ich nicht ausgekundschaftet. Immerhin hat Frankreich ein weit verzweigtes und ziemlich altes System aus kleinen Kanälen das schon mit dem Aufkommen der Eisenbahn Kapazitäten frei hatte und heute Touristen zum rumschippern dienen kann. Ein solch geschlossenes und engmaschiges System gibt es in Deutschland nicht. Hier wurden die meisten Kanäle für die Industrie angelegt und sind zwar größer, aber eher als Ferntrassen angelegt, auf denen Kohle und andere Schüttgüter befördert wurden.
Ich will das niemandem ausreden und finde ein Hausboot auch sehr angenehm als Wohnraum.
Wenns denn passt, ist es bestimmt auch sinnvoll. Immerhin werden in den Niederlanden inzwischen schwimmende Häuser gebaut. Dort geht es um etwas mehr als mal ein Hochwasser zwischendurch.
Deshalb würde ich mich was diese Entwicjklung betrifft auch dorthin orientieren. Wenn es irgendwo in Europa Neues gibt, dann wahrscheinlich in den Niederlanden.

Dass in der PV einiges am Kochen ist was sich als äußerst kostensenkend erweisen könnte halte ich schlicht für Realität. Ob es aber wegen des Kahlschlags der schwarz-gelben Regierung dann hierzulande noch Firmen gibt, die diese Neuerungen umsetzen, bleibt abzuwarten. Schließlich betreibt dieselbe Rgeierung die Energiewende so schleppend, dass sie demnächst scheitern muss. Womit dann mal wieder die großen 4 "ran müssen", weil es "ohne die Großen nicht geht". Ein sehr durchsichtiges und abgekartetes Spiel. Und das hat nichts mit liberaler Wirtschaft zu tun, sondern ist Protektionismus für die Reichsten und Größten. Solare Stromerzeugung macht ökologisch am meisten Sinn wenn und weil sie dezentral überall eingesetzt werden kann. Und das ist den Energiekonzernen ein Dorn im Auge.
Kannst du einen Link zu den Erdbatterien mitposten? Wär nett so dass alle die hier lesen sich ganz einfach auch ein Bild machen können.

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Bild des Benutzers kahalla

Was der WDR so alles in seinen Magazinen bringt..

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/08/22/lokalzeit-muensterl...

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Bild des Benutzers kahalla

Was tut sich denn im DIY Mutterland, wo man neben vom Zaun gebrochenen Ölkriegen und anderem sinnlosen Unfug auch ein Heer von Menschen hat die mit Kreativität ihr Leben "off Grid und in tausenden DIY Projekten gestalten. Hier einer der vielen Newsletter, die von dort ihren Weg in mein Postfach finden.

http://www.motherearthnews.com/homesteading-and-livestock/dry-toilet-ze0...

Viel spaß dabei, aber vorsicht, alles auf Englisch.

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Bild des Benutzers Gunnar

Habt ihr schonmal was von "Earthbag" häusern gehört? Das sind im Grunde Häuser die aus Sandsäcken gebaut werden. Selbst in Kriegen wurden diese Häuser gebaut. Ich habe mir aus Interesse mal ein Buch dazu gekauft. Kann ich nur empfehlen! Es heißt: "Earthbag building" von Kaki Hunter und Donald Kiffmeyer. Leider sind alle zu diesem Thema erhältliche Bücher auf Englisch. Vermutlich deshalb weil es sehr wahrscheinlich in Deutschland für solch ein Haus keine Baugenemigung geben würde. Trotzdem solte mann sich dieses Thema mal genauer anschauen! Den ich finde Dieses Konzept wäre anpassbar an Deutsche Bauvorschriften. Ist sicher ein sehr angenehmes Raumklima, was auch immer bedacht werden sollte. Denn aus sicht von Allergiker ist ein Strohballenhaus unter Umständen weniger gut. Was haltet ihr von dieser Art des Hausbaus? Es gibt auf Youtube genug Videos um sich ein besseres Bild zu machen :-)

Bild des Benutzers kahalla

..finde ich faszinierend mit der Einschränkung, dass sie aus Plastik bestehen und dieses entweder hochfestes PVC zu sein scheint oder nicht all zu lange haltbare andere Kunststoffe. Ich habe mich aber noch nicht genau darüber informiert woraus diese Bags letztlich bestehen und sie sind natürlich ein geniales Konstruktionsmittel. Wie es mit der Atmungsaktivität eines solchen Hauses aussieht weiß ich auch nicht. Ich kenne Allergiker die in Strohballenhäusern leben. Da die Ballen dort mit Lehm verputzt sind und das ziemlich dick, gibt es vom Stroh her keine Befürchtungen, im Gegenteil sorgt die Lehmschicht für ein optimales Raumklima indem sie Feuchtigkeit ausgleicht. Da hätte ich schon mehr bedenken bei Plastik.

Um absolut keine Allergene mit zu verbauen, würde ich Stampflehm empfehlen. Da es auch hier auf Youtube hauptsächlich englischsprachige Beiträge gibt, hier der amerikanische Name "rammed earth"
Hiervon existieren sowohl in Deutschland als auch in Frankreich eine Menge solcher Häuser, die aber als solche kaum erkannt werden. Es gibt einen als Reprint neu aufgelegten Klassiker, sowie jede Menge Literatur aus neuerer Zeit. Für einen Überblick hier die Titel die Amazon im Programm hat:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_2_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%9...

Selbstverständliche besitzt ein großer teil des nördlichen Afrika eine lange und fruchtbare Lehmbautradition mit erstaunlichen Ideen . Zum Beispiel die Wohnhäuser der Dogon, die durch ihre Kunst eine ziemliche Berühmtheit erlangt haben und von denen sich auch Picasso inspirieren ließ.
Ihre Lehmhäuser sind nicht weniger interessant. Oder die große Moschee von (äh, war es) Timbuktu? ein faszinierendes Stück Architektur.

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Bild des Benutzers Gunnar

Das man zu dieser Bauweise Plastiksäcke nutzt stört mich auch. Dennoch ist die Idee eine gute und möglicherweise ausbaufähig. Das du Stampflem bevorzugst liegt im Grunde auf der Hand. Ein sehr guter und Ökologischer Baustoff. Zudem auch noch einfach zu beschaffen und kostengünstig. Auf meinem Grundstück habe ich ab ca. einem Meter tiefe besten Lehm in hülle und fülle.
Wie hast du dir das mit dem Fundament vorgestellt? Ich persönlich würde vorschlegen dem Boden einen Hohlraum zu lassen... als Installationsfläche. Und zwar unter dem gesamten Haus. So haben alle Leitungen und Rohre den Kürzesten weg und somit die geringsten Kosten. Gerade bei 12V sollten die Wege kurz bleiben wegen der Verlustleistung durch längere Strecken. Ausserdem ist ein Installationshohlraum im Boden für Änderungen in letzter Minute einfach Klasse. Selbst wenn man noch keine Vorstellung von der Gestalltung der Leitungen hat könnte das Haus schon gebaut werden.

Die Idee das Hausbauen duch kostenlose Bauhelfer Kostenklein zu halten finde ich sehr gut. Wenn wir alle näher zusammen rücken würden könnte man so vieles erreichen. Zusammen für den Nachbarn ein Haus zu bauen wäre ein guter Anfang!

Bild des Benutzers kahalla

Ja Gunnar auch ich möchte eine Art "Kriechkeller" unter dem Haus als frostfeste Installationsebene realisieren. Dies kann durchaus ein durch kleine Luken entlüfteter Keller mit Stampflehmboden sein wie er in den alten Bauernhäusern meiner Heimat zu finden ist. Die Mauern aus Bruchstein und die Entlüftungsscharten nach oben gerichtet, damit überschüssige Feuchtigkeit abziehen kann Der Keller wäre auch eine weitere passive Heizung des Außenhauses und er würde sich zudem als Lagerort für Wurzelgemüse und Lageräpfel, selbst gemachte Weine und andere Konserven etc. sehr gut eignen.
Wichtig bei diesem zusammenrücken ist, dass Menschen an einem konkreten Projekt gemeinsam arbeiten. Bei solch einem Prozess entstehen am schnellsten Freundschaften und andere Beziehungen, so dass die neuen Quartiere, die ich mir für das Sozialprojekt vorstelle, nicht nur architektonisch, sondern auch "sozial gebaut" werden, es also keine Wildfremden zusammenwürfelt sondern eine Gemeinschaft von "Siedlern" entsteht. Da jeder der "Häuslehelfer" damit rechnen kann, dass auch die anderen ihm helfen wird er kaum lustlos und schlampig zu Werke gehen.

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Bild des Benutzers kahalla

Dass hier im Moment nicht sonderlich viel los ist dürftest du gemerkt haben, sollte uns aber nicht von konstruktiven Gedanken und Möglichkeiten abhalten. Ich freue mich jedenfalls dass du da bist und dazu auch großes Interesse am Thema hast. Gute Zeiten fangen meist langsam an.

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