Kommunen und das 10000 € Haus

Wie können Kommunen vom Projekt 10000 € Haus profitieren?

Kommunen können mittelfristig ihren finanziellen Aufwand für Wohngeld verringern.

Sie können jungen Familien auch in strukturschwachen Gegenden eine stabile Existenzgrundlage bieten und dadurch Abwanderung verhindern.

Durch eine aktive Siedlungspolitik mit ökologischen Siedlungen im Passivhausstandard können Kommunen den Geldabfluss aus der Gemeinde durch hohe Energiekosten verringern.
Das eingesparte Geld kommt der lokalen Wirtschaft zugute, der Häusergesamtbestand wird ökologisch aufgewertet.

Der freie Wohnungsmarkt wird durch diese Maßnahmen entspannt und Innovation wird gefördert. Davon profitiert das lokale Handwerk.

Die entstehenden Häuser sind durch KfW förderbar. Dieses Geld verpufft nicht in einer einmaligen Maßnahme, die der Kommune Folgekosten schafft, sondern kann mehrfach
innerhalb der Gemeinde zirkulieren, wobei es bei jeder "Runde" neue Werte schafft und hilft, kommende finanzielle Aufgaben des Sozialhaushalts zu schultern.

Eine prestigeträchtige Ökosiedlung bietet ein Konjunkturprogramm für die lokale Wirtschaft, beschreitet in der Sozialpolitik neue Wege und setzt den Grundsatz "Fördern und Fordern" vorbildlich um.
Sie könnte auch überregional Aufsehen erregen und Fachleute von weither interessieren, genauso wie sie Grundlage für einen Ökotourismus und für neue Wohnkonzepte im urbanen Raum bildet.
Sie bildet einen Gegenentwurf zu wild wachsenden Problemvierteln.

Kommentare

Bild des Benutzers kahalla

10000 € sind der Preis für ein Referenzobjekt innerhalb des Sozialprojekts mit Namen 10000 € Haus.
Es geht in diesem Projekt um mehr als die zur Verfügungstellung eines Hauses und wenn man aus den Augen einer Gemeinde die gesamte Lage kalkuliert, kann die Gemeinde nur gewinnen.
Die Ausgaben für Wohngelder von Menschen wie Hartz 4 Empfängern, Alleinerziehenden mit niedrigem Einkommen und Rentnern mit Minirenten werden in den nächsten Jahren ansteigen weil die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge, zu denen ich mich auch rechnen darf, so langsam ins Rentenalter kommen. Das bedeutet für alle Kommunen, dass sie ihre jetzt schon überforderten Haushalte noch stärker zugunsten von wirkungslosen Zahlungen vergeben müssten. Wirkungslos deshalb, weil irgendwer für fragwürdige Unterkünfte Geld von der Kommune bekommt. Fragwürdig deshalb weil wir hier vom untersten Mietpreissegment reden.

Das Referenzobjekt soll Wohnraum für 1 - 2 Personen sicherstellen. Und zwar als Eigentum ad Usum, also nicht verkäuflich aber solange es genutzt wird, auf Lebenszeit. Dies gibt den Eigentümern Sicherheit in Bezug auf die unter Hartz 4 schnell drohende Obdachlosigkeit. Städte im Ruhrgebiet, die inzwischen sehr hohe und weiter wachsende Arbeitslosenzahlen aufweisen, können so eine steigende Obdachlosigkeit und die dadurch ausgelöste Verslumung der Stadt verhindern.
Sie können die Eigentümer dieser Wohnungen nach Abzahlung aus der Liste der Wohngeldempfänger streichen und im Gegenteil für die kleine Parzelle der Hauseigentümer eine moderate Jahrespacht kassieren, die zumindest den Unterhalt der Infrastruktur deckt. Voll erschlossene Wohngebiete gibt es längst. Vielleicht nicht so sehr in Bayern, aber in den aufgelassenen Industriegebieten des Ruhrgebiets, in den nach der Wiedervereinigung massenhaft ausgewiesenen und erstellten Industriegebieten kleiner Städte in den neuen Bundesländern, wo ein oder zwei Gewerbebetriebe vor sich hin dümpeln. Diese Städte könnten wenigstens einen Teil der jüngeren Generation im Ort behalten und so nicht eine Generation später zu Geisterstädten werden.
Sicher könnte man das Wohngeld einfach abschaffen und damit die kommunalen Kassen entlasten, wo aber dann hin mit dem "Menschenmüll"? Der wird sich wie eine wilde Müllkippe irgendwo ansammeln und kleine Siedlungen erstellen in denen es aber weder eine Infrastruktur noch ein Auskommen für die Bewohner gibt. Slums also. Hier vorzusorgen und Probleme zu lösen bevor sie wirklich teuer werden kann eigentlich nur weise sein. Es stimmt, dass in der Politik Weisheit nicht gerade verbreitet ist, aber versuchen kann man es doch, oder?

Der tragende Rahmen für das Haus soll als Bausatz in kommunalen oder gemeinnützigen Werkstätten hergestellt werden. Dort arbeiten zu einem großen Teil die zukünftigen Bewohner der Häuser als Praktikanten.
Das hat den Vorteil geringer Lohnkosten und gleichzeitig kennen sich die zukünftigen Hausbesitzer mit der Technik ihres Hauses so gut aus, dass sie Reparaturen weitgehend selbst erledigen und beim Bau des Hauses auch einen angemessenen Eigenbeitrag leisten können.
Vielleicht denken sie an ein unterkellertes Haus in Massivbauweise. Sicher kann man so ein Haus nicht für 10000 € bauen.
Vergessen sie den Keller, stellen sie sich Streifenfundamente vor, auf denen Natursteine stehen, eine Folie darüber die aufsteigende Feuchtigkeit hemmt und darüber Holzrahmen, in die Strohballen verpresst sind. Dann haben Sie die Wände. Innen gibt es dann noch eine Installationsebene wo elektrische Kabel und die Schläuche für die Wandheizung verlegt werden. Diese Schläuche werden so verteilt, dass sie die noch zu bauenden Zimmer einzeln beheizen können.

Setzt man nun mein Referenzhaus voraus, Kommt auf diese Wände ein ebenfalls mit Stroh gedämmtes Flachdach. Über dieses ca. 50 m² große Innenhaus wird eine Art Gewächshaus gestülpt, das an den Sonnenseiten verglast ist und falls gewünscht, auch Photovoltaikelemente tragen kann. In der Basisversion dient dieses teilverglaste Haus einzig um Wind und Regen abzuhalten und als passiver Sonnenkollektor für die kühle Jahreszeit. Im Sommer wird die südwärts gelegene Front des Außenhauses am Boden geöffnet und die nordwärts gelegen Seite erhält unter dem Dach eine große Luftklappe, so dass durch einen Kamineffekt die erwärmte Luft nach oben weg strömt und immer wieder relativ kühle Luft (evtl. über einen vorgelagerten Teich hinweg) ins Haus gezogen wird. Die warme Luft steigt an den verglasten Wänden nach oben und heizt zusätzlich zur Sonnenstrahlung die dort angebrachten Kollektorrohre auf, die ihre Warmwasserfracht in einen wärmegedämmten, drucklosen Tank verbringen. Mit Geschick nur durch Schwerkraft, ansonsten mit Unterstützung durch eine elektrische Pumpe. Dieser Tank versorgt die Wandheizung und als "Durchlauferwärmer" stellt er auch handwarmes Brauch- und Trinkwasser bereit.

Durch das Außenhaus geschützt, gehen die Bauarbeiten am Innenhaus weiter. Dort wird die Außenwand mit Lehm verputzt, die Innenwand nachdem die ganzen Kabel und Rohre, sowie die Schläuche eingebracht wurden, ebenfalls. Die Holzkonstruktion liegt komplett innerhalb der Wand und ist so durch die Lehmschicht ebenfalls geschützt. Eine solche Lehmwand wurde auf Feuerfestigkeit getestet und schnitt mit mit einem Wert von F90 ab, also dem Dreifachen dessen, was für Wohngebäude eingehalten werden muss. Diese Wände kämen bei Erstellung durch einen Fachmann inklusive Lohn auf 2000,- €. Bei angeleiteter Eigenarbeit (Wir denken ans Praktikum) wird dieser Preis noch weiter sinken. Elektrik und Wasserver- bzw. Entsorgung können bei der Größe des Gebäudes nach den weniger kostenintensiven Anforderungen für Hütten und Nebengebäude verwirklicht werden. Um das Innenhaus herum entsteht dann eine fast ganzjährig frostfreie Nutzfläche, die zwar nicht aktiv beheizt ist, aber zum Pflanzen von Gemüse zur Selbstversorgung ganzjährig genutzt werden kann. Allerdings kann er auch als erweitertes Wohnzimmer, als Spielplatz für die Kinder einer Tagesmutter, als Werkstatt für Kleingewerbe dienen. Der Rest der Parzelle um das Außenhaus herum kann ebenfalls mittels Permakultur (z.B. nach Sepp Holzer) bewirtschaftet werden und kann die Bewohner dann ganzjährig mit Gartenerzeugnissen versorgen. Hier sollen die Voraussetzung für eine kreative mehrwertfreie Tauschwirtschaft geschaffen werden, die allen Bewohnern einer Siedlung aus solchen Häusern eine erhöhte Lebensqualität und eine wirkliche Nachbarschaft verschafft.

Voraussetzung für das Wohlergehen einer Kommune sind eigene Geld- und Warenkreisläufe. Wenn in einer Kommune ausgegebenes Geld nicht in der Kommune investiert wird, sondern nach außen abwandert, ist die Kommune auf dem absteigenden Ast. Kleine Dörfer, die keinerlei eigenes Wirtschaftsleben mehr haben werden in Zukunft massiv aussterben, oder sie hängen am Finanztropf eines Unternehmers. Diese undemokratischen Strukturen erinnern stark an Feudalismus.
In der Renaissance gab es unabhängige sogenannte Reichsdörfer. Diese Dörfer hatten ihre eigenen Wirtschaftskreisläufe und alleine weil kein Adliger ihnen Geld wegnehmen durfte, prosperierten sie. Damals wurden viel neue Städte gegründet und eines der wichtigsten Privilegien war das der eigenen Münze. Damit hatten diese neuen Städte ihre Währung unter Kontrolle und konnten gemeinsam zu Wohlstand gelangen. Da aber auch damals eine Art "Globalisierung" auf die Gründerzeiten folgte, wurde diesen stolzen Städten ihre Vormachtstellung auch wieder entzogen.

Wenn jetzt zum Beispiel eine ostdeutsche Kleinstadt schlicht Angst ums Überleben als Kommune hat, weil ihr die jungen Einwohner davon laufen, sollte sie solche Prozesse in Gang setzen. Den Einwohnern sichere Lebensgrundlagen bieten, die Möglichkeit zunächst kleine Tauschgeschäfte und später auch Größere zu tätigen, dann schafft sie sich eigene Wirtschaftskreisläufe und somit Prosperität. Eine eigene Währung wäre zum Schutz der internen Kreisläufe sinnvoll.

Bezieht man all diese Vorteile in die Rechnung mit ein, wieso sollte dann so ein Haus, von der Kommune mitfinanziert, nicht nur 10000 € kosten?. Der Nutzen solcher Häuser als Grundlage für ein gesundes Gemeinwesen ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Ähnliche Rechnungen lassen sich für Großstädte wie z.B. Wuppertal anführen die längst pleite sind.

Ein großer Posten abfließender Kaufkraft sind in jeder Kommune die Energiekosten. Egal ob Heizöl oder Gas, Kohle oder Strom, Heizen ist sauteuer. Käme dieser Betrag anstatt irgendwelchen Konzernen, der heimischen Wirtschaft zugute, die Kommune würde florieren. Was liegt also näher, als Häuser zu bauen, die keine fossile Energie verbrauchen, die, wenn die Kommune sich traut und auf diese Siedlungsdächer noch PV Anlagen setzt, die Stadt selbst zum Energieerzeuger macht.
Selbst wenn eine Kommune pleite ist, für Investitionen in die Infrastruktur, die so massiv die eigene Wirtschaft fördern, gibt es günstige und angepasste Förderungsmöglichkeiten seitens der KfW. Da manche Kommunen sogar noch Baugeld bekommen, müsste diese Förderung nicht einmal eine 100% Förderung sein.

Es ist kein Wunder dass "unsere" Energieriesen etwas gegen dezentrale und erneuerbare Energieversorgung haben und vor allem die Photovoltaik abschießen wollen, bietet sie doch die Möglichkeit, dass jeder überall bedarfsgerecht Strom erzeugen kann. Inzwischen gibt es organische Solarzellen die ein Bruchteil derer auf Siliziumbasis kosten werden, alles kurz vor der Markteinführung. Auch dieser Wirtschaftsfaktor wird von den Konzernen abgewürgt.
Hier wird Wirtschaftskrieg geführt und wie in jedem Krieg sind es die Schwächsten die darunter am meisten leiden müssen. Dagegen will ich etwas tun. Und jede Kommune kann sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen, wenn sie es nur mal tun würde.

Jetzt habe ich viel über die Wirkung einer solchen Siedlung auf eine Kommune geredet, es ist aber auch hoffentlich klar geworden warum diese Häuser, selbst wenn die Stadt pro Stück 5000,- € zuschießt, immer noch Gewinn bringen.
5000,- € ist in etwa die Jahresmiete für eine günstige Wohnung für 1-2 Personen. Dann käme dieses 10000 € Haus auf ca 5 Jahresmieten an Wohngeld. Was für ein Vergleich mit der Aussicht auf lebenslange Wohnfinanzierung dieser 1-2 Personen, die mit Mitte 50 in Hartz 4 gehen und dank einer mickrigen Rente mit 67 weiter in der Wohngeldförderung bleiben. Da kommen locker 25-30 Jahre zusammen.

Tja, was ich immer so sage wenn ich die Politiker im Fernsehen betriebswirtschaftliche Binsenweisheiten rausposaunen höre. Volkswirtschaft ist wesentlich komplizierter und man sollte jedem, der die Betriebswirtschaft mal gerade so in Ansätzen begriffen hat und sich nun als Fachmann aufbläst, kräftig auf die Finger hauen.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
befreunden und nähren, zur Blüte bringen,
gen Ende behäbig mich ins Meer ergießen.

Bild des Benutzers pedro bergerac

die ziele sollten weiter gestreckt werden. wir stehen kurz vor einem systemkollaps. hartz IV wird wahrscheinlich bald geschichte sein. aber durch den zusammenbruch ergeben sich viel mehr möglichkeiten zu einer autarken und alternativen lebens- und wohnform.

Bild des Benutzers kahalla

aber durch den Zusammenbruch ergeben sich genausoviel Moglichkeiten zu offener Kriminalität, Angst und Hysterie. Schließlich mag dieser Zusammenbruch zunächst wie eine Befreiung sein, er wird aber auch viele Menschen dazu zwingen zum ersten Mal für sich selbst zu sorgen. Das mag gut sein für die, die das können. Andere werden den "einfacheren Weg" gehen, Dritten das mit Waffengewalt weg zu nehmen was sie selbst nicht erzeugen wollen oder können. Eine Stunde Null ist eine Illusion. Dieses System wird irgendwann von uns abfallen wie ein zerfledderter Regenmantel. Wenn wir die nötigen Grundlagen für ein nachhaltiges Lebensmodell entwickelt haben, werden wir hinter uns schauen und uns wundern wieso wir solch ein unnützes Ding wie das jetztige System sich über das Recht setzender Institutionen so lange mit uns rumgeschleppt haben. Dabei war es ja nicht immer nutzlos, es hat immerhin ein paar Jahre länger gedauert, es komplett zu unterwandern und zu korrumpieren, als die Weimarer Verfassung. Alle werden weiterhin täglich Durst und Hunger haben, auch wenn die Erde still stehen sollte. und sie werden sich gegenseitig zum kämpfen zwingen, wenn nicht vorher schon Möglichkeiten geschaffen werden auch ohne "unsere" Konzerne, Regierungen und Polizisten auszukommen. Ich denke, wenn es so weit ist und es gibt dann quasi autarke Dörfer und Städte mit gutem Zusammenhalt untereinander, ist das auf jeden Fall die Perspektive mit mehr Hoffnung, als ein Knall in einem ausgebluteten Land wie das, das wir vorfinden, wenn wir uns Deutschland mal ehrlich ansehen.

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Bild des Benutzers geldkonkret.com

Meiner Meinung nach nützt die Diskussion wenig, wenn die Praxis nicht vollzogen wird. Warum gründet man nicht einen Fonds, der erste Refernzobjekte herstellt. Unsere Herren Politiker können sich doch das Ganze nur vorstellen, wenn es auch sichtbar ist. Und ob ein Haus (ich bin leider kein Techniker) 50m² oder 120m² groß ist ist dann auch nicht mehr so wichtig. Man könnte also mit der Generalvermarktung auch größere Häuser bauen, aus deren Ertrag dann kleinere bezuschußt werden. In so fern könne mittels Eigeninitiative ein wirklich tolles Projekt geschaffen werden, bei dem der Staat als kranker Mann nicht mithelfen braucht.
Ist nur so ne Idee von mir - bin Finanzmensch

Bild des Benutzers pedro bergerac

als finanzmensch sind sie doch sicher im bilde, was gerade auf uns zu kommt. ob es dann noch fonds gibt, die geld haben, sei einfach mal dahingestellt.
meines erachtens würde es vorerst ausreichen, ein baulich konstruktives konzept auszuarbeiten, um konstruktionsdetails und materialien festzulegen. dann kann man in die planung der grundrisse gehen. anschließend kann man die baukosten ermitteln und gegebenenfalls am konzept nacharbeiten. bei der fesrlegung der baustoffe und deren einbau ist auf eigenleistungsmöglichkeit unbedingt zu achten, ansonsten kommt man mit den kosten nicht hin.

Bild des Benutzers kahalla

Hallo und willkommen, geldkonkret.com

Ich sehe da allerdings die ganzen Genehmigungspraktiken für ein Haus außerhalb der Standards mit Grausen. Ich denke wenn die ersten Modelle durch Kommunen als Bauherren gebaut werden ist es hinterher viel leichter diese Vermarktung auch durchzuführen. Wenn dieses Haus auf einer Art Baukastensystem aufbaut, dann kann man es zum Fertighaus deklarieren und einmal gebaut und zugelassen ohne weiteres verkaufen. Sicher müssen noch Standortgegebenheiten berücksichtigt werden, aber die grundsätzliche Genehmigung wäre schon mal vorhanden.
Im Sozialprojekt geht es ja auch um die Gesundung, nicht des Staats, aber der Kommunen.
so dass diese Häuser eine Investition in die Zukunft nicht nur ihrer Bewohner wären.
Dazu soll dieses kleine Haus so gut werden, dass Leute die nicht über die soziale Schiene in seinen Genuss kommen können, dieses gerne kaufen.
Die Idee dass große Häuser kleine Häuser bezuschussen, gefällt mir sehr gut.
Gut dass diese Sätze jetzt hier stehen.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
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Der beschriebene Knall ist doch für viele schon da. Die müssen nicht erst noch merken, dass sie jahrzehntelang dafür gebuckelt haben, dass sie im Alter hungern und beim Arzt nichts kriegen, dass sie in Heimen ans Bett gebunden und mit Drogen voll gepumpt werden um "pflegeleicht" zu sein.
War es das wert? Der lebenslange Verzicht auf die Dinge, die Menschen glücklich machen?
War es richtig die Jugendrebellion aufzugeben und sich in ein Erwachsenenleben zu begeben, in dem man eher wie ein Zombie vegetiert, als zu leben? Gegängelt und geknechtet von all denen, die immer nur unser Bestes wollten? Und es anscheinend auch gekriegt haben?
Und jetzt , wo das Leben eben nicht mehr cool und prickelnd ist, sondern etwas abgestanden und keine mehr so recht davon kosten will, soll man weggeworfen werden wie eine halb volle Coladose?
jahrlang modernd im Dreck liegen? Wer sowas ein erfülltes Leben nennt, hat wahrscheinlich auch den Zynismius erfunden.

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Bild des Benutzers powercaptor

muss ich mal kurz und knapp meinen Senf dazu geben B-)

zu den Kosten der Elektroinstallation und der Abnahme: meines Wissens braucht eine 12Volt-Installation keine Abnahme und auch keinen Elektriker. Kann und darf jeder. Spart ausserdem bei der Nutzung alternativer Energie den Wechselrichter. LED-Lampen ohne Trafo/Netzteil sind günstiger und flexibler. Jeder Traf/Netzteil/Umspanner frisst Energie. Strom kann auch zur Not aus einem Kfz direkt in das 12Volt-Hausnetz eingespeist werden...

Wenn Frau Ilse Aigner wegen aigner Interessen Gentechnik und Lebensmittelpfusch durchwinkt nennt man das Verbraucherschutz - aber was ist eigentlich Zynismus???

Bild des Benutzers kahalla

Gibt es durchaus, auch ohne Trafo etc. Allerdings habe ich Schwieirgkeiten mit 12 Volt Waschmaschine, 12 Volt-Herd?, auch wenn es da bestimmt sinnvollere Wärmequellen gibt. (Biogas aus der Flasche)

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achso, würde Paul Schockemöhle sagen: "das mit dem gentechnisch veränderten Impfstoff auf meinem Gestüt ist gar nicht schlimm, ich bin ja nicht dort..."

Bild des Benutzers Frittenferrari

Wofür beim kochen Strom verschwenden? Das Zauberword heißt Solarherd :-)
Und ohne Strom waschen gehtr auch: http://www.allmystery.de/i/tbsHkLJ_waschbrett.jpg

Viele Grüße Manfred

Bild des Benutzers kahalla

Also nicht nur ein ökologisches, fossilenergiefreies, sondern auch ein 12 Volt Haus. Da hab ich nichts gegen. Mal sehen wie das ins Konzept passt. Hatte bisher immer bei der Truckerausrüstung geguckt. Die haben 24 Volt und dafür alles mögliche. Und die 12 Volt liegen nahe wenn man weiss, wieviele unserer Elektrogeräte wieder runtergespannten Strom verwenden. 230 Volt ist dann wohl auch eher ein "Transportstandard" als ein verbraucherfreundlicher, oder? Darüber wüsste ich gerne mehr.

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Bild des Benutzers kahalla

hab ich die Tage eröffnet und wartet auf eure erhellenden Beiträge. Ich bin schon am recherchieren und habe dort bereits erste Ergebnisse hinterlegt. Sollte diese 12 Volt-Anlage funktionieren und man so kostengünstig bleiben wie ich mir das nach ersten Preisrecherchen vorstellen kann, werden aus dem Posten für Elektrik (mit minimaler 230 Volt Ausstattung) von 2500,- €, gleich mal 1000 - 1500,- wo schon ein kleines PV Feld dabei ist. Preise hab ich bei ebay ausgeguckt.
Auch nach Fenstern und Türen habe ich dort gesehen. Von den veranschlagten Preisen können zwischen 50 und 100 € abgezogen werden, auch bei Serienfertigung. Der Einkauf gebrauchter Einzelposten macht das ganze noch billiger.

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Bild des Benutzers powercaptor

Wasserstoff tut's auch, Strom für die Elektrolyse, in der selbst gebauten Wasserstoff-Trockenzelle, kommt von der durch PV gespeisten Batterie. Einfachste Bauanleitungen und Pläne im Netz oder bei mir.

und hier mal ein link zur Erdbatterie (es gibt viele Beiträge darüber...)
http://www.youtube.com/watch?v=LhzjnG3ZcUQ
guckst Du... B-)

Bild des Benutzers kahalla

Ich bitte um einen Plan für ein Photovoltaikfeld, das eine Batterie lädt, die eine 12 Volt Beleuchtung speisen kann und dazu noch genug Wasserstoff elektrolysiert, dass es zum Kochen (oder womöglich gar zum heizen?) in einem quasi autarken Haus reicht. Es darf gerne noch ein Kleinwindrad mithelfen, oder das Methan aus einer Komposttoilette.

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