Hauselektrik - müssen es 230 Volt sein?

Um möglichst nahe an die Vorgabe von 10000 € für eine Referenzwohneinheit zu kommen, gilt es noch einmal alle Systeme eines Hauses auf Einsparpotentiale zu prüfen. Hierbei kommt natürlich auch die Elektrizitätsversorgung in Frage. Da wir momentan einen von den großen Stromerzeugern und Netzbetreibern geformten und forcierten Standard von 230 Volt Hauseinspeisespannung haben und unsere Haushaltsgeräte an diesen angepasst wurden, gibt es viele Argumente für eine 230 Volt Spannung. Dagegen sprechen aber die nötigen Sicherheitsmaßnahmen und damit verbundene Kosten.
Zudem ist ein 230 Volt System von externen Handwerkern abhängig.
Als weiteres Argument kann gelten, dass Haushaltsgeräte zum großen Teil mit Niederspannung betrieben werden, die erst aus den 230 Volt wieder hergestellt werden müssen. Die dazu nötigen Trafos sind nicht immer vom Netz getrennt, wenn sie nicht gebraucht werden und ziehen auch bei ausgeschaltetem Gerät Strom. Zum anderen gibt es eine Menge Geräte die mit 6 - 24 Volt betrieben werden können.

Als drittes Argument könnte ein 12 Volt Stromnetz , das durch eine Solaranlage mit Pufferbatterie versorgt wird, ohne teure Wechselrichter auskommen. Steckdosen und Kabelkonfektion ist hierfür aus dem Wohnwagen und KFZ Zubehör ausreichend vorhanden. Als Problemfälle blieben nur die "großen" Haushaltsgeräte wie Wasch- oder Spülmaschine, E- Herd etc.

Wieviel Aufwand ist für eine 12 Volt oder 24 Volt Versorgung notwendig?

Darum geht es in diesem Forum.

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Meine Recherchen haben ergeben, dass es immerhin schon ein PV Paket am Markt gibt, bei dem eine passende Batterie mit dabei ist. Demnächst werde ich mir die Meinungen und Erklärungen eines Solarbetriebs in der Umgebung zu diesem Thema anhören. Ich kann mir vorstellen, einen Großteil des Hausnetzes, vor allem Beleuchtung, Computer und Unterhaltungselektronik auf 12 Volt umzustellen.
Für größere Verbraucher wie Waschmaschine etc habe ich noch keine passenden Alternativen gefunden, außer dem weiter oben geposteten Waschbrett. Allerdings sehe ich in einem Niederspannungssystem eine ernst zu nehmende Alternative zur 230 Volt Vernetzung.
Diese noch mit einem Kleinwindrad, einer angepassten Batterie, sowie einem PV-Feld kombiniert, sollte eine quasi autarke Versorgung sichern. Jetzt einfach mal gucken was Niedervoltmaschinerie für die Wohnmobilküche kostet. Allerdings kann ich mir auch eine Waschmaschine mit Fahrradantrieb vorstellen, die den Heimtrainer mal eben locker ersetzt. Das wäre schon eine Bastelarbeit. Und ich freue mich vor allem auf den Schleudergang. Mit einer Spülmaschine müsste ich mich erst noch auseinander setzen. Da sorgen vor allem Pumpen für den Betrieb. Sowas sollte es auch für 12 Volt geben. Solarthermisch vorgeheiztes (gefiltertes Regen-?) Wasser machen sowohl den Heizstab, als auch den Calgonfachmann zum Statisten. Sollte gehen. Wer sowas schon kennt oder gebaut hat darf gerne mit seiner Erfahrung hier andocken und mich aufklären. E-Herd? Nein danke. Mal sehen was da als praktikable Lösung durch geht. Den Solarkocher der oben vorgeschlagen wurde finde ich zwar gut, ich hätte damit jetzt aber schon wochenlang kalte Küche wegen eines verregneten Sommers. Ist also noch nicht ganz die Lösung in unseren Breiten. Gibt es eigentlich Biogas in Flaschen? Also in 11 Kilo Camping-Flaschen? Das wäre Bio, regional und im Sommer eine alternative. Im Winter kann Omas alter Küchenherd, mit Holz und/oder Holzbriketts beheizt, sowohl heizen als auch kochen und über Nacht mit der Restwärme auch noch frisches Brot backen. Damit habe ich schon wunderbare Erfahrungen gemacht. Ein Wasserschiff ersetzt den sommers genutzten 12 Volt-Wasserkocher, oder der Herd hat gleich eine Verbindung zum Heisswassertank des Hauses und unterstützt die im Winter evtl. schwächelnde Solarthermie.

Bevor ichs vergesse, das Gespräch findet am kommenden Dienstag (24. Juli 2012) statt.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
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gen Ende behäbig mich ins Meer ergießen.

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was meinst Du mit: "dass es immerhin schon ein PV Paket am Markt gibt, bei dem eine passende Batterie mit dabei ist." ?

Bei Selbstbedienung sind wohl die Baumärkte mit ihren Mini-Inselsystemen mit 120-150W gemeint, ansonsten bekommt man für Geld alles, es geht nur um die Menge (des Geldes).

Waschmaschinen können gemeinsam genutzt werden, es gibt auch Kurbelwaschmaschinen die mit warmem Wasser befüllt werden...

z. B. Hochdruckpumpen aus Autoscheinwerferwaschanlagen böten sich für die Spülmaschine (bei der Umrüstung einer defekten SM, natürlich mit frisiertem Sieb, da die Pumpen sonst schnell verrecken) an...

aber solches sollte es auch schon fertig geben
es gibt z. B. auch Haushalts-Espressomaschinen mit 12V Pumpe und Heizung... oder auch die Handpresso wild Auto mit 12v Heizung

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..ein Paket das mit einer passenden Batterie ausgestattet käuflich zu erwerben ist. Nicht mehr und nicht weniger. genauso wie ich mir anhand von kalorientabellen die Nährwerte einer mahlzeit erschließen kann, kanich auch eine passende batterie für miene Panels finden. Nutr gehört dazu ein minimum an Fachwissen. Bin ich da nicht firm, freueich mich über ein set in dem ich panels und adäquate batterie gemeinsam erstehen kann. das Risiko, das ich mich zu früh gefreut habe besteht zwar immer, aber vielleicht erscheint mir der Markt einfach etwas zugänglicher.

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also die Selbstbedienungsvariante aus dem Baumarkt bzw. Komplett-Angebote aus dem Internet - die Baumarktvarianten sind sehr klein dimensioniert und die Mitarbeiter sind eher unwissend, im Netz gibt es auch etwas größere Anlagen - aber man muss sich auf das Wort des Verkäufers verlassen... (Informations-/Wahrheitsgehalt siehe dein Gespräch mit dem Fachmann)

Hilfeforen oder Links/Adressen zur uneigennützigen Beratung sind da gefragt, keine Diplomer die mit Unmachbarkeitsbescheinigungen winken... ;-)

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Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse meines oben angekündigten Gesprächs.
Mein Partner war Rene Hegel von der Firma Pirig Solarenergie aus Erftstadt.
Unser Gespräch fand in den Räumen der Firma und in einer freundlichen Atmosphäre statt.

Die Fragen bewegten sich um die Ausstattung des 10000 € Hauses mit 230 Volt oder 12 Volt Stromversorgung. Da beides Vorteile habe wollte ich die Sicht eines Solarprofis zu diesem Thema hören.
Ich habe Hern Hegel mit folgenden Varianten konfrontiert:

Die 230 Volt Variante als kommunale Solaranlage durch die die Bewohner der Häuser kostenlos eine ausreichende Menge Elektrizität erhalten, die Anlage aber von der Kommune betrieben und die übrigen Erträge von ihr vermarktet werden.

Eine gemischte Variante, in der die Häuser der 10000 € Haus Siedlung mit 12 Volt ausgestattet sind um Beleuchtung und kleine Verbraucher zu versorgen und zentrale Waschsalons, die über 230 Volt und die entsprechenden Maschinen verfügen, ähnlich wie auf einem Campingplatz, wobei die Siedler selbst den Salon kostenlos nutzen dürfen, auswärtige Wäscher einen Beitrag zahlen müssen, ähnlich wie in einem normalen Waschsalon.

Die dritte Lösung ist, dass es jedem Hausherrn selbst überlassen bleibt was und wieviel er an Strom im Haus haben will. Dies würde wahrscheinlich auf Niedervolt Inselanlagen nicht nur mit PV, sondern auch mit kleinen Windrädern und anderen Methoden alternativer Energieerzeugung hinauslaufen, da ein 230 Volt Hausanschluß alleine durch genormte und teure Elemente, sowie die Abnahme oder gar Erstellung durch einen Elektriker relativ teuer wird. Die Vorschriften für 12 Volt Anlagen habe ich aber noch nicht studiert.

Im Rahmen einer Siedlung sei es wohl besser alle Hausdächer mittels Contracting zu einer ganzen Soalranlage zusammen zu schalten. Hausbesitzer und Kommune erhalten jeweils etwas vom Kuchen, sprich Hausbesitzer ausreichend Strom, Kommune einen Anteil.

12/ 24 Volt Anlagen sieht er in sofern kritischer als die Verbraucher auf 12 Volt Basis im Schnitt teurer wären bzw. von schlechterer Qualität. Er würde das Dach des Hauses quasi so planen, dass Bewohner selbst ihre Inselanlage darauf installieren können. 12 Volt Module seien allerdings teurer als diejenigen für 230 Volt.

Entweder ein Contracting, egal ob von der Kommune selbst, oder einem (nein, keinem der 4 ekligen sondern) ökologischen Energieversorger, oder die Insellösung, die jeder Bewohner für sich aus macht. Seine Begründung: Ein Haus ohne 230 Volt Anschluß würde wahrscheinlich nicht genehmigt werden und wenn der Anschluß eh schon da ist wären 230 Volt wesentlich günstiger, da man Elektrizität nicht speichern müsse und die Geräte, vor allem Großgeräte günstiger seien.
Allerdings könne man ja den Anschluss bis zur Panzersicherung legen und es damit bewenden lassen und seine eigene autarke Versorgung aufbauen. Er meint, in beiden Fällen wäre nach Ablauf der Förderfristen die Autarkie des Hauses möglich.
Im übrigen hält er bei begrenztem Budget einen Durchlauferhitzer für warmes Wasser für sinnvoller als eine Puffertankanlage. Das ginge natürlich nur mit 230 Volt.
Einen Herd durch (Bio-) Gas findet er auch mit Flasche akzeptabel.
Bei der passivhausähnlichen Dämmung durch Strohballen und Lehm schätzt er den Jahresenergieverbrauch inclusive Heizen auf 750 - 1000 kWh. Eine dafür ausgelegte Insel (PV)anlage mit 12/24 Volt schätzt er mit 2000 - 3000 €.

Allerdings habe ich auch die oben genannte Mischvariante ins Gespräch gebracht. In einer Siedlung dürfen die öffentlichen Gebäude, also auch ein öffentlicher Waschsalon 230 Volt Anschluß haben. Die Einzelhäuser haben zwecks Beleuchtung mittels LED und für andere Kleinverbraucher wie Radio, Notebook etc eine auf 12 Volt ausgelegte Anlage. Das fand er zumindest Wert, durchgerechnet zu werden.

Im übrigen hat er tatsächlich das Thema "Heizen mit Solarstrom" angesprochen. Er meinte wenn es demnächst keine Einspeiseförderung mehr gebe und der Öl/ Gaspreis weiter stiege wäre es das sinnvollste, was man mit einer PV Anlage tun könne. Solarthermie werde weniger werden, weil zu kompliziert und zu aufwendig. Skepsis meinerseits.

Für den Bau des Außenhauses rät er ein Gestell in Pfosten/Riegel-Bauweise, das wahlweise aus Holz oder Stahl sein soll. Geldbeutel oder Ästhetik würden hier den Ausschlag geben.

Auf meine Frage ob er so ein Contracting machen würde konnte er sich das prinzipiell vorstellen, er würde das aber selbst nicht finanzieren.

Seine Webseite: www.pirig-solar.de

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Mit dem Thema Energieautarkie habe ich mich intensiv Beschäftigt:

12V-System ist möglich. Viele Geräte werden sowieso von 220V Wechselstrom auf 12V oder 9V Gleichstrom mit dem Netzteil runter geregelt.

Man alle Geräte, die mit Akku Laufen sehr einfach auf 12V umrüsten.
Man kann für Musik Geräte nutzen, die auch über Batterie zu betreiben sind.

Man kann mit speziellen Universalnetzteilen die Spannung, die ein Gerät bekommt einstellen und ans 12V Netz hängen.

Man kann in einen PC ein Netzteil auf 12V umrüsten und den Monitor mit 12 betreiben.
Beim Kühlschrank kann man den 220V Kompressor durch einen 12V Gleichstrom Kompressor tauschen. Und den dann auch mit 12 V betreiben.

Für andere Geräte, die man nur selten nutzt kann man einen Wechselrichter nehmen, Der dann 220V liefert. Das kostet aber mehr Strom.

Nachteile von 12 V Systemen ist der hohe benötigte Leitungsquerschnitt, um Stromverluste zu verhindern und damit höhere Kosten für die Leitungen. 24 V oder 48 V Systeme sind am Ende aber teurer, weil man dann bei jedem 12V Gerät erst eine Konverterlösung bauen muss.

Bei der Speicherung der Energie bieten sich gebrauchte Staplerbatterien an, die man durch Pulser für Autobatterien über die Zeit wieder entsulfatisiert und damit die Lebensdauer steigert.

Man kann sich aber auch überlegen, ob man sich Graphen-Superkondensatoren selbst baut und damit die Energie speichert. Graphen kann man selbst machen und prinzipiell beliebig große Speicher für kein Geld bauen. Anleitungen gibts z.B. auf Youtube.

Einen anderen Weg ist schon in den 80ern in den USA ein Modellprojekt gegangen: Die Erzeugen aus dem Solarstrom Wasserstoff und Sauerstoff, Heizen und Kochen damit, Speichern den Wasserstoff in Tanks und erzeugen Strom mit einem Generator, wenn kein Solarstrom da ist. Dazu tanken Sie dann ebenfalls Wasserstoff. Der einzige Nachteil waren die riesigen Tanks auf dem Grundstück.

Auf Youtube unter: https://www.youtube.com/watch?v=7Z6IBbhZmPQ

Interessant wäre auch:

Nicht Wasserstoff zu speichern, sondern das vorher mit CO2 zu Methan reagiern zu lassen und dann als Erdgas zu speichern. Damit könnte man ebenfalls Heizen, Kochen und ein CNG Auto fahren oder bei Bedarf einen kleinen Generator für Strom betreiben. Erdgastanks sind zudem unproblematischer als Wasserstofftanks. Und Heizungskessel für Erdgas oder Kochstellen für Erdgas sind standard.

Bild des Benutzers powercaptor

wie schon woanders erwähnt bietet sich auch Wasserstoff aus der selbst gebauten Trockenzelle für die Küche an, ebenso Methan aus dem Holzkompost im Biomeiler...

Bild des Benutzers faulkatze.miau

Moin, moin!
Habe eben Kahallas Überlegung von wegen Biogas in Flaschen gelesen und fix gegurgelt.
Dieses, unter anderem, hab ich gefunden:
http://www.landtreff.de/biogas-in-gasflaschen-t28172.html

Und hier noch das "unter anderem":
http://www.google.de/search?client=opera&rls=de&q=biogas+in+flaschen&sou...

Biogas in Flaschen wäre auch für mich interessant; ich koche, da Single-Haushalt, und es sich nach einem Umzug in eine Minibude so ergab, auf einem Seppelfricke-Campingkocher. Und bin rundrum zufrieden damit.
Und würde auch zukünftig lieber mit Gas kochen.

Gruss
Fauli

"... Und wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik ... gleich um die Ecke von Todesangst. Nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. ... "

Bild des Benutzers powercaptor

der Seppelfricke lässt sich sicher auch problemlos mit HHO betreiben... ;-)

Bild des Benutzers web304

Allerdings ist die Speicherung als Flüssiggas gar nicht unbedingt nötig, sondern man methan auch in gasform auf Druckflaschen ziehen. Klar ist dann nicht so viel leistung in der flasche wie bei anderen leichter zu verflüssigenden Gasen. damethan quasi überall durch Bakterien und Pflanzen neu gebildet wird könnte es dennoch eine Alternative sein. Wichtig wäre wieviel Wärmeenergie in eine 11Kilo Standardflasche hineinpasst und wieviel dies im Vergleich zu Propan/ Butan ist. Noch witziger fand ich, dass methan leichter als Luft ist und so sogar zum Fliegen verwendet werden kann. es sorgt zwar nicht für den kompletten Auftrieb, aber in gasdichten Säcken gelagert nimmt es dem Gefährt Gewicht. Zugleich ist es eine Art Ersatztank für Flugzeugmotoren. Bei Landfahrzeugen würde es genauso angewandt, die zu bewegende Masse reduzieren und so helfen, die Massenträgheit, allerdings auch die Bodenhaftung, zu verringern. Zum Befeuern eines fest installierten Stirlingmotors, der die Wärmedifferenz via Generator in Kraft umwandelt und die Restwärme, die noch durch einen Wärmetauscher geschickt den Wasserkreislauf einer Flächenheizung versorgt und zusätzlich über ein Seebeckelement einen Niedervoltstromkreis mit Elektrizität speist, könnte Methan ebenso in einer wenig gereinigten Form dienen.

Bild des Benutzers faulkatze.miau

Oh, das ist doch gut. dann kann man die schweren stahlpullen noch einfacher transportieren...... ;o)

Hat Methan eingentlich einen Eigengeruch?
Also, ich frage ja nur..... ^^
Sorry, mir ist so kicherig.

In Bezug auf HHO habe ich allerdings immer nur im Zusammenhang mit Fahrzeugen gelesen, nur nichts davon, dass man es auch als Camping-Herd-Futter verwenden kann.
Vielleicht unterschätze ich auch die Gefahren, die von Propangas-Pullen ausgeht. (sonst hätte ich wohl IMMER Bedenken, wenn ich mal kochen will)
Vor allem hört sich Wasserstoff iwi gefährlich an.

Und schliesslich und endlich ist das alles sicherlich auch eine, für mich zumindest, Sache der Kosten.
Für eine Propanpulle mit 5kg zahle ich...allerdings in Polen, 7€.
Ich gebe zu, ich weiss nicht, was eine Füllung mit "deutschem" Propan kostet. Werde mich aber erkundigen.
Sollten Methan oder Wasserstoff nicht wesentlich teurer sein als "deutsches" Propan, könnte ich mir vorstellen, mir hin und wieder auch diese Alternativen zu gönnen.

so...gute Nacht!

"... Und wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik ... gleich um die Ecke von Todesangst. Nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. ... "

Bild des Benutzers powercaptor

im Raum HD 15-20 Euronen für 11Kg ;-)
und ich hab auch schon jahrelang mit Propan gekocht, feine Sache das (Bochum, 11Kg 11-12 Euronen, meistens)

Bild des Benutzers kahalla

..immerhin kann so eine Propangasflasche Drücke von etwa 20 bar verkraften. Das sollte man auch nutzen, weil sonst die Flasche nicht lange hält. Damit ist so eine Flasche natürlich etwas schwerer als eine Flasche, in der Methan mit dem gleichen wie dem Außendruck abgefüllt wurde. Der Auftrieb funktioniert in dehnbaren Behältnissen wie dem Luftsack eines Gasballons oder auch im offenen Lufsack eines Heissluftballons. Es wäre natürlch deine letzte Tat, wenn du dann den Brenner startest...

Ich habe letztens gelesen, dass reines Methan keinen Eigengeruch habe. Was aus den Hintern dieser Welt kommt ist meist Methan mit "duftenden" Beimischungen.

Aus Wikipedia:

"Methan ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Kohlenwasserstoffe und das einfachste Alkan. Das farb- und geruchlose, brennbare Gas kommt in der Natur vor und ist als Hauptbestandteil von Erdgas und in der chemischen Industrie als Heizgas und Ausgangsprodukt für technische Synthesen von großer Bedeutung....."

Erdgas wird extra mit einem "Duftstoff" versehen, damit man seinen ungeplanten Austritt in der Wohnung, oder im Gasherd bemerken kann.

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würde aber abgehen wie Schmidt's Katze... B-)

das mit dem extra Gestank im Erdgas stimmt und Methan ist geruchslos, das was bei uns muffelt ist unter anderem auch schlecht für Motoren und wird rausgewaschen.

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..wäre dann etwas "overgrilled"

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"Als weiteres Argument kann gelten, dass Haushaltsgeräte zum großen Teil mit Niederspannung betrieben werden, die erst aus den 230 Volt wieder hergestellt werden müssen. Die dazu nötigen Trafos sind nicht immer vom Netz getrennt, wenn sie nicht gebraucht werden und ziehen auch bei ausgeschaltetem Gerät Strom."

das ist ja trotz allem noch Leistung die da bezogen wird, da der Trafo diese Blindleistung nun mal hat, die braucht er um evtl. zu brummen und/oder warm zu werden... oder einfach nur zu schwingen :-D

wer schon mal mit dem Energieverbrauchsmessgerät durch die Wohnung gewandelt ist und dabei ein Gerät nach dem anderen überprüft hat, musste festellen dass mancher "Verbraucher" (diese Bezeichnung bekommt dadurch ein ganz anderes Format) im AUSGESCHALTETEN Zustand ohne jede Leistung tatsächlich einfach nur Strom "verbraucht"!

z. B. ein deutscher Wäschetrockner, es leuchtet keine Lampe, es läuft kein Motor der Netzschalter ist ausgeschaltet, Verbrauch 1 Watt

manche Steckdosenleiste verbraucht 1 Watt auch wenn diese ausgeschaltet ist...

kleiner chinesischer 230V Insektengrill mit blauer Röhre, eingeschaltet, Verbrauch 0 Watt(?), summiert auf 12Std. 0,01A(!) = 2,3W/12h = 0,191666666667 Watt - für 1000 Volt? wow, sind wahrscheinlich uA... B-)

Vergleich:
deutsche Kaffeemühle von TCM© ausgeschaltet, keine Lampe oder sonst etwas arbeitet, Verbrauch 1 Watt

spanische Kaffeemühle von Demoka© nur über Drucktaster einzuschalten, nichts arbeitet, Verbrauch 0 Watt

Vergleich:
deutsche Kaffeepadmaschine von Petra© ausgeschaltet, keine Lampe oder sonst etwas arbeitet, Verbrauch 1 Watt

italienische Espressomaschine von laVibiemme© ausgeschaltet, keine Lampe oder sonst etwas arbeitet, Verbrauch 0 Watt

ein "normaler" deutscher Strom-Zähler arbeitet erst ab 1 Watt(!) - ein Schelm wer böses dabei denkt...

dem kann man begegnen, in dem man einfach den Stecker in einen Steckdosenschalter steckt, der trennt die Geräte sicher vom Netz ohne jede Verlustleistung, die sind ab 2Euronen zu haben...

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Das praktiziere ich schon seit Jahren, ausgehend von meinem Computer mit jeder Menge Peripheriekisten und -kästchen, die so gesteckt sind dass ich z.B. Drucker und Scanner extra zuschalten kann. früher hatte ich noch mehr solche Kombinationen. Da ich aber inzwischen auch meine Einrichtung von überflüssigen elektrischen Verbrauchern befreit habe, sind nur noch wenige übrig. Über kurz oder lang werde ich auch schnurlose Telefone abschaffen und mir statt dessen einen bequemen Telefonierplatz einrichten, an dem ich alles habe was ich dafür auch brauche. Vorzeitig beendete Gespräche wegen leerer Akkus werden dann ebenfalls wieder Geschichte sein.

Der Computerarbeitsplatz: Der ist noch eine Baustelle. Um alle Funktionen die ich am Computer nutze zufriedenstellend auszuführen, habe ich jetzt einen allroundtauglichen Tower rumstehen. Der verbraucht natürlich viel mehr strom als ein Notebook. andererseits dauern texte und Grafiken am Notebook so unkomfortabel lang und sind so frustrierend, dass ich den Bedienkomfort eines "richtigen" Computers nicht missen möchte. Ob ein Notebook mit den Erweiterungen Maus, Tastatur, Grafiktablett und den dann ebenfalls selbstverständlichen Scanner und Drucker immer noch so sparsam ist wie in den Tests immer behauptet, wage ich zu bezweifeln. Jedenfalls habe ich hier noch kein Optimum gefunden, habe aber über die gestaffelten Steckdosenleisten zumindest die Peripherie so gruppieren können, dass nicht jedesmal 20 "Verbraucher" anspringen nur weil ich eine Email lesen will.

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mein compaq 6720s braucht 18W im Ruhezustand, was Du dran hängst braucht am tower genausoviel Leistung, Kombigeräte sind bei Mischbetrieb günstiger und brauchen auch nicht so viel Platz... ;-)

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ich hab noch mal nachgemessen:

intern: hp Compaq 6720s (Bj. 2006, 1.7Ghz, lightscribefähiger DVD Dual-Layer Brenner, 15.1", 3xUSB2, 1xpcmcia ungenutzt)

extern: 160GB HD Samsung (6Jahre) USB-IDE, Logitech Standard USB-Tastatur 820-000289, 4-fach USB-Hub (mousepad mit LED-Beleuchtung) -> Stereobox mit 2.5W USB/Line, opt. USB-Maus

Verbrauch ohne HD: 22W-23W standby-Betrieb
Verbrauch mit HD: 23W-29W standby-Betrieb
Verbrauch ladend: 50W
Mausaktion bringt keinen nenenswerten Unterschied.
ganz nackt, janz ohne allem 20/21W

Der 17" Acer Aspire 7535 Dual-Core meiner LAG (Lebensabschnittsgefährtin) braucht naggisch mit Ubuntu 26W - bei Mausaktion 48W(!)... ladend 79W.

Mein T-43 braucht naggisch 22W-35W standby-Betrieb, ladend standby 47W, ladend Betrieb 56W...

so, Schnauze voll von Zahlen - egal wie... B-)

Bild des Benutzers kahalla

..ist ja ein Richtwert für Berechnungen und auch für andere Modelle. Ich werd demnächst mal meinen Desktoprechner messen. Hab auch so einen Stromverbrauchsmesser, leider aber schon in den Untiefen meiner Umzugskartons verbunkert und derzeit unauffindbar.

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das geht in der Kirche, aber in der realen Welt hilft das nicht weiter.

ICH glaube viele Leute müssen endlich von ihrem Komfortsessel aufgerüttelt werden um zu sehen, dass es so einfach nicht weiter gehen darf und kann - das Optimum für ein einfaches Leben wird hier gesucht, nicht wirklich technisches Optimum.

Das Gewohnheitstier Mensch lehnt sich zu gerne zurück, das ist schlecht für die Gesundheit und für die Gesellschaft, der Mensch ist von der Natur zum Bewegen verdammt, unser Skelett, unsere Bandscheiben und Knorpel sowie unsere Muskeln leben von der Bewegung - Knöpfchendrücken ist tödlich, so oder so.

Anstrengungen werden verlangt, nicht lässiges abklatschen, damit sind wir hierher gekommen, nur merken es noch nicht alle.

Unkonventionelle und evtl. auch anstrengende Alternativen sind gefragt, ein Umdenken ist unumgänglich.

und der Gedanke an "Camping"-Geräte erfreut mich eigentlich - welcher qulitativ hochwertige Haushaltskühlschrank funktioniert eigentlich noch einwandfrei nach einer 5000Km langen Tour durch den Süden in einem WoMo... ich denke die wenigsten, die "Camping"-Geräte müssen sehr viel mehr mitmachen und funktionieren trotzdem, weshalb die Skepsis?

Die Alternative wäre ein Erdkeller und um der Frage zuvor zu kommen: Wer braucht denn unbedingt Eis und was muss denn so Wichtiges eingefroren werden? ;-)

Spülmaschinen sind ein gesundheitsgefährdender teurer Luxus: die geringen Spülmittelreste (die durch Klarspülen nicht gänzlich beseitigt werden!) verursachen Diabetes, eine Spülmaschine die nicht läuft muss entweder bis zum Programmlauf mehrmals gespült werden (Wasserkosten, Energiekosten, Umwelt) oder das ungespülte Geschirr fängt an zu gammeln (Gesundheitsgefährdung) bzw. hart anzutrocknen, was die eh unterdimensionierte Pumpe und Heizung gänzlich überfordert und das Geschirr mit sichtbaren Essensresten glänzend aus dem Spielzeugautomaten kommt :-/ richtige Gastrogeräte sind da ganz etwas anderes, auch im Verbrauch...
von Hand spülen ist sauberer, billiger und gesünder. ;-)

zum Thema Gemeinschaftsmaschinen und -Räume kann ich nur sagen: förderlicher für den Aufbau eines sozialen Umfeldes geht's sicher nimmermehr! B-)

wurzelgeseppte Grüße aus dem dunklen Wald

;-)

Bild des Benutzers faulkatze.miau

Ich bekenne mich schuldig, habe einen kleinen Gefrierschrank UND eine Spüline.
Die Spüline hab ich geschonken gekrochen, desgleichen den Gefrierschrank.
Gefrierschrank war ladenneu, Spüline schon gebraucht.
Im Gefrierer verwahre ich meine Ernten auf, momentan ca. 10kg Süsskirschen und ca 9kg Buschbohnen, alles eigene Ernte, die Bohnen auch selber gesät.
Du hast recht, wenn man auf gefrorenes Zeug nicht verzichten kann/mag/will, kann es sich zeitnah auch im Discounter kaufen und gleich verbrauchen, spart eigenen Gefrierschrank und die Energie, ihn zu betreiben.
Aber so eine Mahlzeit aus EIGENER Ernte ist schon was feines.... :-)
Und spüline, stimmt das, dass das Spülmittel Diabetes verursachen kann?????
Doch sicher nur, wenn man es hoffnungslos überdosiert, hm?
Ich nutze meine Spüline ca 1x die Woche, Single-Haushalt mit 5 Katzen. Ich meine, für mich ist es schon lohnend, per Maschine als mit Hand zu spülen.... ausserdem bin ich da auch nicht so schnell, bei mir würde die Küche sicher durch schmutziges Geschirr blockiert.
Katzen bekommen 2mal täglich Futter, IMMER mit frischem Teller. Und damit ich keinen Platzdrummel in der Spüline bekomme durch "fremdartiges Geschirr, habe ich für meine katzis nur Suppenteller aus Porzellan oder Hartglas, das passt immer gut in die Maschine. Näpfe sind sperrig.
Mein Spüline ist eine "öko"-Maschine, ich lasse sie nur auf der "E"-Stufe rödeln.
Und ich weiss die Hilfe einer Spüline sehr zu schätzen, als ehemalige 6-Personen-Hausfrau wäre ich ohne sie überfordert gewesen.

So, jetzt werde ich mal das mit dem Diabetes checken.

Ach, noch einmal zu den Pullengaspreisen!
Für eine 11kg-Flasche zahlst du 11-12€??
Hmhm....
Ich glaube, ich weiss, warum wir das Gas in Polonien holen...die Pullen haben abgelaufenen TÜV, das ist wohl der einzigste Grund.
Danke fürs Augenöffnen!
Jetzt denke ich noch mal ganz intensiv darüber nach, mir hier zumindest mal 2 NEUE Pullen zuzulegen.
Im Ebay hab ich schon welche gesehen.
Und Gasabfüllpreis hier vor Ort muss ich immer noch recherchieren. Das Gejuckel nach Polponien nervt mich ehrlich gesagt. Dadurch könnte das Gas tatsächlich eher teurer sein.

Tschüüüüüüü mit ü

Miau

"... Und wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik ... gleich um die Ecke von Todesangst. Nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. ... "

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aber sicher, ich hab auch bereits mehrfach überbackenen Spinat gemacht, die gelben Tomaten sind saulecker und am Wochenende sind Zucchini dran - ist alles erst am Anfang und noch nix im neuen Gewächshaus - aber es gibt ja auch andere Methoden der Haltbarmachung ;-)

Als ehemaliger Vorstand eines 5-Personen-1-Katze-Haushaltes weiss ich die Vorzüge einer intelligent genutzten Spüma auch zu schätzen, ich weiss aber auch wie beratungsresistent manche Frauen bzgl. der Beladung eines solchen Spielzeugs sind! >:-(

und... ganz nebenbei bin ich auch Diabetiker.

Es gibt Studien die unter anderem hier verwendet wurden:

>>
In diesem Beitrag beschäftigte sich Nieper mit neuen, interessanten und viel
versprechenden Therapieansätzen bei Diabetes-II und der Frage eines bisher
totgeschwiegenen Zusammenhanges von Detergentien in Geschirrspülmitteln
(gemeint sind hier die Tabs in Spülmaschinen) und der drastischen Zunahme von
Diabetes Typ II. Aufgefallen ist diese Tatsache im Wüstenstaat Kuwait, wo mit dem
Ölboom die Neureichen westliche Spülmaschinen bestellten und ein paar Jahre später
an Diabetes-II erkrankten. Die in der Wüste lebenden Leute wurden hingegen nicht
krank, bei gleicher Ernährungsweise!
<<

es gibt nicht gesundheitsschädliche Alternativen zu den tabs.

Nacht. :-)

Bild des Benutzers faulkatze.miau

Hm...
Du bist also auch Diabetiker.
Ich bin mir nicht sicher, dass es an den Inhaltstoffen des Spülmaschinenzeugs liegt.
Vielleicht sind die Neureichen schlicht und einfach auch nur auf zu viel Junkfood oder sehr denaturiertes Futter umgestiegen, oder haben vom üblichen Essen einfach, weil sie es sich leisten konnten, mehr gegessen, dadurch an Gewicht zugelegt, das metabolische Syndrom entwickelt und daraus den Diabetes.
Die in der Wüste lebenden Leute hatten latürnich keinerlei Verwendung für eine Wasser und Strom konsumierende Spüline. Und weil vielleicht auch nicht so viel Kohle, und damit auch nur die "normalen" Mengen an essbarem.

Welche "gesünderen" Alternativen zu Tabs oder Pulver meinst du?

Gelbe Tomaten hab ich auch. Kleine. Und sie schmecken nicht...fade.
Die anderen Tomatenpflanzen produzieren auch schon ...Früchte?
Eiertomaten, die sehen gut aus, sind aber alle noch grün.
Eine Fleischtomatenpflanze, mit guten Ansätzen. Und Cherrys.
Leider ist mir das Grün diesmal ziemlich ins Kraut geschossen. Anfangs waren die Pflanzen alle so derart mickrig, dass ich beinahe die Lust an der Sache verloren habe. Und habe sie auch nicht schön an Stangen "hochgezogen".
Jetzt liegt alles wie ein Urwald herum...... mit Tomaten verschiedener Grösse so hier und da.

Aber die Zucchinis wachsen ordentlich. Tolle Prachtpflanzen, habe vorgestern noch ein Früchtchen mit knapp 3kg Gewicht mitgenommen. Zum Eintopf machen passt das hervorragend.
Mir ist nur aufgefallen, dass, auch die Zuchis im letzten Jahr, die Schale iwi die Konsistenz von Möbelfurnier hat. Hart und scheusslich, sie wird nicht mal durch Kochen weich.
Als ich vor 4 Jahren meine ersten Gartenversuche machte, hatte ich auch so tolle Zuchis, aber die Schale konnte man mitessen, ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, dass das nicht geht.
Dann hatte ich ein Jahre keine Zuchis. Und das letzte und dieses Jahr sind die Jahre der harten Pelle.
Die jetztige Monsterzuchi wird auch nackig gemacht, bevor sie im Pott landet. Ich mag kein Furnier und auch keine Spanplattenbrösel...^^

Noch mal zu den Gaspullen!
Habe mal rumgesucht und ...ich weiss nun nicht mehr genau, wo das war, herausgelesen, dass propan ca. 8,70/5kg kostet.
11kg einen Tacken weniger.
Und vielleicht habe ich falsch gesucht, aber häufig kamen nur Webseiten, auf denen man diese Grosstanks befüllen lassen kann.

Habe eben mal gesucht:
http://www.gesundheitsforum-mainz-wiesbaden.de/forum/viewtopic.php?f=3&p=8

also doch nicht die Spülinenmittel??

Und Essig und Soda in die Spüline?? interessant............

Und morgen...heute früh fahre ich zu meinem reund, frühstücken und dann im garten kruschteln. Und dort in der Nähe ist einer, der Gaspullen verkauft. werde dort mal nachfragen.
Und nun suche ich mal nach Soda... wo man das Zeug wohl bekommen kann......

Das ist nun alles verdammt off topic.
Aber schön, mal drüber zu reden....^^

ach, andere Haltbarmachmethoden...Einkochen, oder?? öhm...iiiih....
Aber Appelmus werde ich dieses Jahr wieder machen...sammle schon ewig Schraubgläser...ganz wie die ollen DDRler...^^
Der eine Baum im Garten biegt sich von den vielen Früchten, und dann gibbet hier rundrum jede Menge "wilde" Apfelbäume, alle voll mit Früchten...
Und Haselnüsse...
und Hollunder...
Wenn ich doch nicht so weit oben wohnen und eine zu kleine Küche und überhaupt Bude hätte...
jaa, so ein eigenes Kleinklein wäre schön.... *träum*
Kleines Haus auf einer grossen Wiese.

Miau.

"... Und wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf. Genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik ... gleich um die Ecke von Todesangst. Nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie. ... "

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Essig anstatt Klarspüler, funzt seit 25 Jahren (Dosierung individuell wegen evtl. Geruch), wie Soda geht weiss ich nicht (vllt. tut's ja Hausnatron...) aber ein einfacher Zitronenreiniger tut's auch...

viele Gastanken füllen dir die Flaschen direkt oder tauschen, Du must aber nachwiegen, in Michelstadt hat einer versucht mich um 1 Kg zu besch...ummeln, nachher hab ich erfahren dass da schon einiger Gegenwind am laufen ist...

meine gekeuften Zucchis waren bislang rel. zart, wie die eigenen werden... schaumermal :-)

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Na ihr Off Topiker,
der Rabe sagt dazu, seeeehr interessant. Ich bestreite meinen Reinigungsaufwand im Haus seit Jahren mit diversen Mischungen aus Wasser, Essig, Spiritus und einem Standardspülmittel. Dass es aber auch für "Hightecklötze" wie Spülmaschinen Essig tun könnte, ist mir nie in den Sinn gekommen. Falls ich mir mal wieder eine anschaffe werde ich mich darüber grundlegend informieren. Ich fand als Mensch, der vom Geschirr spülen übelste Rückenschmerzen bekommt, weil Küchenarbeitsplatten traditionell zu niedrig hängen, eine Spülmaschine als Erlösung. Die andere Lösung wäre, Arbeitsplatten in eine angemessene Höhe zu versetzen. Für meine Frau (1,50 m groß) wären das knapp 90 Zentimeter, für mich (1,68) schon ca. 96 cm. Wahrscheinlich gehen 2 Meter - Hünen zum abspülen in der Normküche auf die Knie. Ein entwürdigendes Schauspiel. Arbeitsplatten sollten nicht so heissen, weil sie dem Orthopäden Arbeit verschaffen, sondern weil sie an die Größe der arbeitenden Personen angepasst sind.
Oder man nutzt eben eine Spülmaschine. Was davon mehr "ÖKO" ist, ist wie immer umstritten. Es gibt Untersuchungen, die behaupten, dass eine voll beladene Spülmaschine mit Wassser und Spülmittel sparsamer umgeht, als ein Mensch der diesen Berg von Hand spült, es überhaupt je könnte.. Was auf Dauer (und Geschirr spülen ist ja nichts was man nur einmal im Leben tut) ökologischer wäre. Bequemer ist es allemal. Und in dunklen Herbstnächsten in der Stille meines 300 Jahre alten Bauernhauses, klang mir das monotone Flappen der Wasserwände gegen Geschirr und Edelstahlwände der Maschine seltsam beruhigend. Ich mochte das Geräusch und nutzte die Laufzeit der Maschine immer dazu in der Küche am Tisch zu lesen. Im Nachhinein bedaure ich, dass das Haus nur gemietet war...
Gasflaschen...werden für die Zukunft aktueller denn je. Immerhin ist Gas aus der Flasche eine relativ auflagenfreie Art seine Küche zu befeuern. Und falls man im Winter ein Holzfeuer nährt, auch auf die heizfreie Periode beschränkt. Um Schummeleien beim Befüllen vorzubeugen könnte man verlangen, dass die Flasche auf einer Waage stehend befüllt wird. Ja und Biogas als Brennstoff, oder Wasserstoff ist, falls technisch rentabel, auch machbar. Hier sollten die Gestehungskosten aber sowohl ökologisch, als auch finanziell passen.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
befreunden und nähren, zur Blüte bringen,
gen Ende behäbig mich ins Meer ergießen.

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der Essig ist nur Ersatz für den Klarspüler !

ich bin 1,83, habe seit 35 Jahren einen Bandscheibenschaden und hatte noch nie eine in der Höhe passende Arbeitsplatte, meine mit mir lebenden Partnerinnen waren immer unter 1,60... :-/
ABER... es gibt für MS-Patienten seit Jahren die Möglichkeit sich eine höhenverstellbare Arbeitsplatte einbauen zu lassen - sowas wird auch immer günstiger und man kann das auch rel. einfach selbst zimmern.

Wenn man sich das (Spülmaschinen-)Geschirr genau anschaut wird man, so das gespülte Geschirr nicht gerade frisch gebraucht war, Spuren von Essen, Kaffee, Zucker... finden - die Pumpen der Haushaltsmaschinen sind viel zu schwach und die Düsen sind keinesfalls optimal angeordnet um per Druck reinigen zu können, was bleibt ist die Temperatur die aber zwecks Ökologie bereits bis auf 50°(!) herunter geschraubt ist, das Letzte ist der Reiniger... in der Tat: entweder zu scharf für Deko und ziemlich ungesund oder zu (pseudo-)öko und schwach um vernünftig zu reinigen...
wie sagte Herr Kaiser doch so schön: "ein Teufelskreis..."
Gastromaschinen arbeiten ab 5bar und 100°, manche mit Dampf (130°) und manche mit bis zu 15bar, die Reiniger sind auch agressiv aber die Spülung ist besser als bei den "Kleinen".

wenn ich meine HHO-Trockenzelle fertig habe (und sie läuft...) stelle ich mal ne Einkaufsliste ein...

adele ;-)

°°°···..._________________________________________________________________________

"Man kann alle Menschen für einige Zeit belügen. Einige Menschen kann man auch für alle Zeit belügen. Aber man kann nicht alle Menschen für alle Zeit belügen."
Abraham Lincoln

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Gerne. Bin gespannt auf deinen Praxisbericht. vielleicht sollte man hierfür einen eigenen Thread oder ein Forum namens "Energie ohne die Vier" eröffnen. Was hältst du davon?

Wobei ich eine alte Miele Maschine hatte, die konnte auch noch 65°. Und das mit Essig (nur) als Klarspüler hab ich begriffen, wollte es aber nicht extra dazu sagen.

Kahalla, die Kühle, alter Flußname.
Wie ein Fluss will ich auch Leben.
Vom Ursprung aus die Welt mit meinen Wellen streicheln,
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gute Idee, hier wird's langsam eng... B-)

vllt. Viererlose Energie? lol :-D

Bild des Benutzers powercaptor

ich habe letzte Woche überbackenes Gemüse mit Zuchis gemacht und gestern habe ich auch mal eine gegrillt - nix Möbelfurnier, die Schale war jedes Mal ganz zart... vllt. hast Du zu lange gewartet, je älter, desto größer(wenn nicht verfault) aber auch mit härterer Schale ;-)
diabetische Grüße

Bild des Benutzers powercaptor

HHO-Stromproduktion für den kleinen Mann von der Stange...

1 Stromerzeuger mit 3KW (200cm³/6,5PS), 1Trockenzelle, Wasserzufuhr dch. Leitungsdruck (oder Hochspeicher) mit Elektrolyt-Einspülung von Gardena ;-) Stromzufuhr vom Generator (12V, 4A), Einleitung HHO in Vergaser - fertig :-)
man kann auch noch die Abwärme über einen Niedertemperaturstirling umwandeln...

Anschlüsse: 3x230V, 1x400V, 2x12V(für die Batterien...)

noch Fragen Kienzle?

_________________________________________________________________
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
(Johann Christoph Friedrich von Schiller, 1759 - 1805)

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..ich weiß nur nicht wo ich anfangen soll. Am besten ich guck mir das mal live an, oder?

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live gibt's noch nicht, nur Kopfkino... :-D

- der Stromerzeuger ist von der Stange (ebay Auktion oder ab 159 Euronen),
- die Trockenzelle bin ich am bauen,
- die Wasserzufuhr für die TZ läuft über eine modifizierte (Auto-)Waschbürste mit Waschmittelreservoir(da kommt Natron o. ä. rein) von irgendwem oder Gardena,
- die Stromversorgung der TZ kommt vom 12V-Anschluss des Stromerzeugers,
- die HHO-Zufuhr für den Stromerzeuger kommt aus einem Sprudler über einen Kraftstoffschlauch mit Rückschlagsicherung in das Ansaugrohr des Vergasers,

bei der TZ muss ich mal testen wie groß der Leistungs-Unterschied zwischen Edelstahl- und Aluelektroden ist und wo es hinrudert...

die Feinheiten kommen noch, ebenso Bilder, aber nicht drängeln, ist nur ein Hobby unter vielen... ;-)

°·._____________________________________________________________________
Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.
(Verfasser unbekannt)

Bild des Benutzers web304

...bitte schnell schnell^^

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